Betten selbst bauen
Ob nun die aktuellen Designs der gängigen Möbelhäusern nicht dem persönlichen Geschmack entsprechen, die Modelle zu teuer ausfallen oder einfach nicht die rechte Größe haben, mitunter ist es einfach schwer, die passende Schlafstätte zu finden. Da der Schlaf jedoch die wichtigste Erholungs- und Regenerationsphase des menschlichen Körpers darstellt, sollte man in diesem Bereich keine Kompromisse eingehen: ein Bett sollte sich immer den eigenen Vorstellungen und Wünschen anpassen, unabhängig davon, ob es sich um ein normales Einzelbett, ein Doppelbett oder vielleicht auch ein Hochbett oder ein Abenteuerbett für die Kinder handelt.
Wird man im Handel nun nicht fündig, heißt das noch lang nicht, dass man auf das perfekte Bett verzichten muss. Denn mit ein wenig Vorwissen, gutem Werkzeug und einer ausreichenden Planung kann man schnell ein kostengünstiges oder auch exklusives Bett selbst bauen. Die wichtigste Phase ist hierbei zunächst die Planung. Wer eine detaillierte Zeichnung anfertigt, hat meist schon die halbe Arbeit hinter sich gebracht. Hilfreiche Anregungen können beispielsweise Anleitungen zu verschiedenen Modellen aus dem Internet bieten, man kann sich aber natürlich auch beim nächsten Besuch im Möbelhaus mit Zettel und Stift bewaffnen und in Frage kommende Betten skizzieren und gegebenen Falles den eigenen Bedürfnissen anpassen. Jedoch gilt es zu bedenken, dass man bei der Wahl des Bettenmaßes keinen uneingeschränkten Freiraum hat, denn schließlich sollen die handelsüblichen Matratzen noch darin Platz finden.
Der nächste Schritt besteht in der Zusammenstellung und im Kauf des benötigten Materials, hauptsächlich Latten für das Lattenrost, Platten für die Längs- und Kopfseiten und Vierkanthölzer für die Füße. Wer sich wenig Arbeit machen möchte oder nicht über die benötigten Arbeitsmaterialien verfügt, kann sich das Baumaterial auch im Baumarkt passgenau zuschneiden lassen, so dass zu Hause nur noch die Montage anfällt. Wer jedoch lieber selbst Hand anlegen möchte, sollte sich vergewissern, dass er alle benötigten Werkzeuge wie eine elektrische Säge, einen Akkubohrer, Bohrersätze, Schrauben und gegebenen Falles Winkel zur Verfügung hat. Auch hier ist eine genaue Planung hilfreich, denn nichts ist ärgerlicher, als mitten in der Arbeit aufhören zu müssen, weil eine Schraube oder Leiste fehlt.
Hat man alles beisammen, kann die eigentliche Arbeit beginnen. Je nach Modellart und handwerklichen Vorkenntnissen wird diese einen jeweils unterschiedlichen Umfang aufweisen, aber grundsätzlich ist es kein Ding der Unmöglichkeit, ein Bett innerhalb eines Tages oder Wochenendes fertigzustellen.
Wer zwischendurch den Überblick verliert, sollte nicht sofort das Handtuch werfen, oftmals hilft ein kurzer Blick ins Internet, denn da finden sich zahlreiche Anleitungen und Besprechungen rund um das Thema Bettenbau, die nicht nur vor Beginn des Baus eine hilfreiche Inspirationsquelle darstellen, sondern auch während der eigentlichen Arbeit bei verschiedenen Problemfällen Lösungen anbieten.
Bildquelle: Gaby Kempf / pixelio.de
Hinweis: Sämtliche Tipps und Anleitungen sind ohne Gewähr auf Richtigkeit. Kontaktieren Sie im Zweifel einen Handwerker.

Samstag, 12. Dezember 2009 17:01
Unbedingt beachtet werden sollte die gewählte Holzsorte. Bestimmt Hölzer verbiegen sich bei Temperaturschwankungen und Kälte/Nässe, sodass nachher die Matratze garnicht mehr hineinpasst
Also darauf achten, dass das Bett trocken nicht an feuchten Wänden steht (was selbstverständlich sein sollte)!
Montag, 14. Dezember 2009 11:37
Ich habe vor 2 Jahren mein Hochbett selber gebaut. Es hat wunderbar funktioniert, wichtig ist meiner Meinung nach eigentlich nur die richtige Vorbereitung. Wenn man alles schön schriftlich macht dann kanns nur klappen. Zeichnung anfertigen, Stückliste erstellen und eine Idee davon haben wie alles ablaufen soll… Und Zack ist das Bett der “träume” fertig
Selbst ist der Mann *g*
Montag, 22. Februar 2010 11:55
Das klingt schon alles sehr gut. Ich wollte mich demnächst auch mal trauen. Habe auch schon eine konkrete Idee, wie es aussehen soll. Und das ist schonmal wichtig. Die Stückliste muss ich noch erstellen und eine Skizze wäre hilfreich!
Und danke an Klaus für den Tipp mit der Holzart, da werde ich mich mal schlau machen, was am besten geeignet ist!
Montag, 22. Februar 2010 12:05
Einfach so Möbel selbst zu bauen würde ich mir nicht ohne weiteres trauen. Dafür gibt es doch auch genug Möbelgeschäfte, die B-Ware günstig anbieten. Trotzdem natürlich mal wieder ein netter Artikel
.
Montag, 22. Februar 2010 12:07
Dieses Blog heißt “Nimm den Hammer” nicht “Kauf den B-Ware Hammer”
. Trotzdem danke für den Kommie, Martin
.
Mittwoch, 2. Juni 2010 14:24
Oh ja …
Ein Hochbett in Eigenarbeit! Genau das habe ich aus Platzproblemen auch vor in mein Zimmer zu integrieren.
Da hier von verschiedenen Holzsorten gesprochen wurde, gibt es denn Empfehlungen was Holzarten für so ein Möbelstück angeht??
Würde mich freuen dafür einen Tipp zu bekommen