Tapezieren

Tapezieren in TapezierenDie eigene Wohnung zu Tapezieren macht nicht nur Spaß, sondern entlastet auch die Haushaltskasse. Bei der Auswahl der Tapete, sollte ein Anfänger, komplizierte Muster meiden. Hat man sich für ein Muster entschieden, die Fläche sorgfältig ausmessen und den Tapetenbedarf berechnen. Zum Tapezieren gehört ein Tapeziertisch, Tapezierbürste, Schere, Tapetenmesser, Nahtroller, Kleisterpinsel und Eimer, Spachtel, Zollstock, Wasserwage, Kleister und vor allem Freizeit. Vor dem Tapezieren, alte Wandbeläge entfernen sowie Risse und Löcher verspachteln.

Dann kann es los gehen! Erst die Decke streichen und trocknen lassen. Den Kleister nach Verpackungsanweisung ins Wasser geben und so lange rühren bis sich die Klumpen aufgelöst haben, etwa 15 Minuten ziehen lassen. Die Wände der Länge nach ausmessen und vor dem Zuschneiden 10 cm zugeben. Das gibt nochmal 5 cm für die Decke und Fußleiste um einen sauberen Beschnitt zu haben.

Die Tapete abrollen, damit die Musterführung festgelegt werden kann. Das Ende der Rolle beschneiden und gleich mehrere Bahnen zuschneiden, während die nächste geklebt wird. Die Rückseite der Bahnen Nummerieren und die Oberkanten markieren. Die Bahn legt man mit dem Muster nach unten auf den Tapeziertisch. Die schmale Seite der Bahn sollte am Tischende 2,5 cm und die lange Kante der Bahn etwa 5 cm überstehen. Die Bahn gedanklich in drei Felder aufteilen, den Kleister in der Mitter der Bahn auftragen, dann das rechte Feld kleistern und umschlagen, schließlich das linke Feld mit Kleister bestreichen umschlagen, darauf achten, dass sich die eine Hälfte mit der anderen trifft. Die Klappleiter dicht an die Wand stellen und die Tapete oben in der linken Ecke anpassen, die Bahn mit der Bürste nach unten ziehen und Luftblasen heraus bürsten. Am oberen Deckenabschluss mit der Schere einen Knickwinkel markieren und mit der Schere die überstehende Tapete abschneiden, die Tapete wieder an die Stelle zurückführen und wieder festbürsten. Die nächste Bahn mit der Musterrung an die erste Bahn heran schieben, so dass eine Stoßnaht entsteht und sich Muster an Muster einfügt.

So wird dann Bahn für Bahn weiter gearbeitet, bis zur rechten Ecke. Innenseiten der Fenster und Türen ausmessen, Bahnen zuschneiden einkleben oder größere Tapetenstück einschneiden und um die Ecken festbürsten.

Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Hinweis: Sämtliche Tipps und Anleitungen sind ohne Gewähr auf Richtigkeit. Kontaktieren Sie im Zweifel einen Handwerker.

Tags » «

Autor: admin
Datum: Montag, 24. August 2009 10:05
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Alle Artikel, Renovieren

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren

4 Kommentare

  1. 1

    Ich dachte dass es schwieriger ist die eigene Wohnung zu tapezieren. Jetzt fühle ich mich ruhiger und bin sicher dass ich dabei Geld sparen kann. Vielen Dank für diese Information. Liebe Grüße, Tanja

  2. 2

    Bald ich habe eine neue Wohnung gekauft.Und jetzt diese Infos sind echt sehr nützlich für mich.Ich danke sehr an den Autor für die gut strukturierte Infos :) Grüße, Amanda

  3. 3

    Wenn man wie ich den ganzen Tag im Büro sitzt, tut es so gut, sich handwerklich zu betätigen. Ich streiche meine Wände sehr gerne. Es ist schon fast Meditation. Tapezieren ist schon eine andere Klasse. Da must du dich schon sehr konzentrieren. Ich glaub, ich bleibe beim Streichen.

  4. 4

    Hilfreiche Tipps.

    Sofern noch eine alte Tapete an Wand kleben sollte, hab ich folgenden Tipp:

    Eimer mit warmen Wasser füllen, einen Handbesen mehrmals kräftig eintauchen, und damit die alte Tapete mehrmals “einreiben”. Sobald die Tapete richtig durchgeweicht ist, kann man Sie (mit viel Glück) in einem Zug komplett abziehen. Falls Sie reißen sollte, einfach eine Spachtel nehmen und die Tapete in einzelnen Abschnitten “wegschaben”.

Kommentar abgeben

CAPTCHA-Bild
Bild neuladen