Waschmaschine selbst anschließen

Heute geht es mal nicht ums Hämmern oder Werken, sondern um ein Thema, das im ersten Moment ganz banal klingt: Das Anschließen einer Waschmaschine.

Denn wenn ein Umzug ansteht oder alte Haushaltsgeräte ersetzt werden müssen, steht man mitunter vor einem unbedachten Problem: wie schließt man die Geräte an? Der erste Gedanke an eine professionell durchgeführte Montur liegt hierbei nicht für jeden im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten, doch so mancher wird sich auch ohne Engpässe fragen, ob sich ein solcher Vorgang nicht selbst bewerkstelligen lässt.

In Hinblick auf eine Waschmaschine ist diese Frage eindeutig mit Ja zu beantworten, denn hierbei kann man kaum etwas falsch machen, sofern man die richtige Reihenfolge einhält und die nötige Konzentration walten lässt.

Zunächst muss darauf geachtet werden, dass die Waschmaschine ebenerdig steht. Sollte der Fußboden selbst Unebenheiten aufweisen, so müssen diese ausgeglichen werden - moderne Geräte verfügen häufig über justierbare Schraubfüße, hat die Maschine schon ein paar Jahre hinter sich, tut es auch ein nach Bedarf gefaltetes Stück Papier. Wichtig ist lediglich, dass die Waschmaschine gerade steht.

Als nächstes sollte man sich die am Gerät befestigten Schläuche näher ansehen. Einer ist dünner und weist eine glatte Oberfläche auf, der andere fällt dicker aus und hat eine geriffelte Struktur. Der glatte Schlauch ist für den Wasserzulauf konzipiert und muss an dem dafür vorgesehenen Wasserhahn befestigt werden - entweder, indem der Schlauch einfach festgesteckt oder mittels einer Schlauchschelle befestigt wird.

Der Ablaufschlauch selbst muss nicht zwangsläufig fest montiert werden, meist ist er mit einem halbrunden Aufsatz versehen, der beispielsweise ins Waschbecken gehängt werden kann.Aber auch einer festen Anbringung mithilfe einer Rohrzange und Schlauchschelle steht nichts im Wege, sofern unterhalb des Waschbeckens ein entsprechender Abfluss-Anschluss vorhanden ist.

Zu guter Letzt sollte man natürlich nicht vergessen, den Stecker in die Dose zu stecken und gegebenen Falles den Wasserhahn aufzudrehen. Es empfiehlt sich, einen ersten Probelauf zu starten und währenddessen die Abschlussstellen auf Dichtigkeit zu überprüfen, indem man mit etwas Küchenkrepp über die Schläuche und Anschlüsse fährt. Bleibt das Papier bis auf wenige Tropfen trocken, so kann man beruhigt davon ausgehen, alles richtig gemacht zu haben.

Hinweis: Sämtliche Tipps und Anleitungen sind ohne Gewähr auf Richtigkeit. Kontaktieren Sie im Zweifel einen Handwerker.

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Autor: admin
Datum: Mittwoch, 25. November 2009 20:25
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